Geschichte

Auf den Spuren unserer Vorfahren

Vor dem Bau des Gemmiweges war der Lötschenpass die wichtigste Verbindung zwischen dem Oberwallis und dem Kandertal. In den Felsen am östlichen Gletscherrand sind deutlich Überreste eines gepflasterten Saumweges aus dem frühen Mittelalter erkennbar. 

Archäologische Funde zeigen aber, dass der Pass schon seit tausenden von Jahren begangen wurde. So fand man in der Umgebung eine Rindentasche aus der Frühbronzezeit (2000 und 1600 v. Chr.), Pfeilbogenfragmente, Holzteile (400-100v.Chr) Lederreste und Stoffstücke, sowie einen Kuhschädel, der ungefähr aus dem 15. Jh stammt. 


1519 ergeht der Auftrag an Ulrich Ruffiner, einen Weg für Säumer über den Lötschenpass zu bauen. Aus diesem Grund wird auf der Passhöhe eine Suste (Hütte) abgesteckt.
 

Nach dem 2.Weltkrieg wurde eine Militärbaracke vom Gletscher auf die Passhöhe getragen und 1947 als erste Lötschenpasshütte eröffnet. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten baute man die Hütte immer weiter an und um, bis im Jahr 2007 aus der alten Militärbaracke eine moderne, grosszügige Gruppenunterkunft entstand. Mit ihren Windrädern und der Sonnenanlage gilt sie als erste energieautarke Hütte im Minergiestandart in der Schweiz, worauf wir besonders stolz sind.